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 Post subject: Grans Sport Venet
PostPosted: Mon Dec 03, 2012 1:35 pm 
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Bugatti präsentiert das schnellste Kunstwerk der Welt

Bernar Venets automobile Skulptur in der Rubell Family Collection während der Art Basel Miami Beach (5.-9. Dezember 2012)

Molsheim/Miami, 3. Dezember 2012 – Bugatti und die Rubell Family Collection (RFC) präsentieren Bernar Venets künstlerische Interpretation des Bugatti Grand Sport vom 5. bis 9. Dezember 2012 während der Art Basel Miami Beach in den Räumen der RFC. In einer kongenialen Synthese aus künstlerischem Konzept und technischen Möglichkeiten hat der französische Künstler Bernar Venet mit dem Bugatti Grand Sport Venet ein Objekt geschaffen, das ein faszinierendes, malerisches Oberflächendesign und eine an die Haute Couture angelehnte Innengestaltung verbindet. Bernar Venet: „Ein Bugatti an sich ist schon ein Kunstwerk, das Betrachter wie Fahrer in eine andere Dimension von Realität versetzt. Meine Arbeiten sind in der Regel auto-référentielles, d.h. sie beziehen sich nur auf sich selbst. Daher gefiel mir die Idee, technische Formeln zur Errechnung der Leistungskraft des Bugatti Motors auf der Karosserie des Autos anzubringen und diese auch in der Gestaltung des Innenraums aufzugreifen. Hierbei habe ich die Leidenschaft für mathematische Formeln und wissenschaftliche Thesen, die ich auch in meiner Malerei verarbeite, auf eine dreidimensionale Form übertragen können. Eine weitere Herausforderung bestand für mich in der Zusammenarbeit mit den Ingenieuren und Designern von Bugatti und in der Umsetzung meines Konzepts. Das Ergebnis ist auch nach künstlerischen Maßstäben außergewöhnlich und verleiht dem Objekt Bugatti Grand Sport einen mythischen Charakter.” Die künstlerischen Avantgardisten beschäftigen sich seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Automobil und stilisierten es zur Inspirationsquelle und Objekt der Begierde. In Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen wurde die absolute Geschwindigkeit als Bezugspunkt projiziert. In den 1970er Jahren dienten Autos zahlreichen Künstlern als unkonventionelle Leinwand. So begründeten Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Andy Warhol die Praxis der sogenannten art cars, die bis in die 1980er fortgesetzt wurde. Seit den 1990er Jahren setzen sich Künstler in aller Welt auch stärker mit dem kulturhistorischen Bedeutungswandel des Autos auseinander. So zeigen zum Beispiel die skulpturalen und konzeptuellen Arbeiten von Erwin Wurm, Gabriel Orozco, Christoph Keller, Olafur Eliasson und Damian Ortega das Auto als Paradigma für gravierende gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen in einer globalisierten Welt. Bernar Venets künstlerischer Ansatz unterscheidet sich deutlich von den vorangegangenen künstlerischen Bewegungen und Arbeiten, die formal im Bereich der Figuration als auch in der Abstraktion eher konventionelle Lösungen verfolgten. Die Wiedergabe wissenschaftlicher Formeln zur Errechnung der einzigartigen Leistungskraft eines Bugattimotors auf dem Fahrzeug selbst, entspricht Venets künstlerischem Credo, auf jeglichen Bezug zur Außenwelt zu verzichten und eine unabhängige Sprache zu entwickeln. Mehr noch: Der Künstler will seine Interpretation des Grand Sport auch als Hommage an die Genialität der Technologie und das Know-How deutscher Ingenieurskunst verstanden wissen.
Bugattis Chefdesigner Achim Anscheidt über die Kooperation: „Aus der Zusammenarbeit mit Bernar Venet, einem der anspruchsvollsten Künstler unserer Zeit, haben wir Impulse und Anregungen erhalten, die uns in der Entwicklung, Konzeption und der Gestaltung weiter vorantreiben. Wir freuen uns, mit diesem Projekt ein besonderes Liebhaberstück zu schaffen, das in seinem Anspruch einem Meisterwerk der Kunst im Jahre 2012 gerecht wird. Die Marke Bugatti ist aus einem künstlerischen Selbstverständnis entstanden, das Medien übergreifend Entwurf, Zeichnung, technische Planung und Umsetzung zu einem Ganzen vereint. Bernar Venet ehrt unsere Marke im doppelten Sinne, wenn er auf die technischen Formeln der Ingenieure verweist, deren Geheimnis aber nicht gänzlich enthüllt. Eine Hommage an den Dialog und die menschliche Fähigkeit, zu verstehen, zu übersetzen und zu gestalten. Es geht Venet immer um das Wesentliche, auch bei Bugatti.“ Dieses außergewöhnliche Kunstobjekt während der Art Basel Miami Beach in der Rubell Family Collection auszustellen, war für Venet naheliegend, verbindet ihn und die Rubells doch eine langjährige Freundschaft, wie Mera Rubell erläutert: „Unsere Freundschaft mit Bernar geht auf Mitte der 1970er zurück. Über großartige Gespräche bei zahlreichen Abendessen in seinem Loft in SoHo kamen sich unsere jungen Familien näher. Die Kinder spielten und die Erwachsenen diskutierten endlos über zeitgenössische Kunst. Don [Rubell] und Bernar waren schon immer von der Schönheit der mathematischen Komplexität besessen. Als wir Bernar kennenlernten, war er bereits ein weltweit anerkannter Künstler und ein Sammler junger amerikanischer Kunst, der sich ganz von seiner Intuition leiten ließ. Wir profitierten davon, dass er uns großzügig Einblick in die Künstlerperspektive gewährte und sammeln seine Werke seit den 70er Jahren. Bernars charakteristische lebenslange Obsession für mathematische Formeln hat im Bugatti Grand Sport eine so originelle wie dynamische Ready-made-Leinwand gefunden. Wir fühlen uns geehrt, die Venet/Bugatti-Gemeinschaftsproduktion in unserem Museum präsentieren zu können.“
Über Bernar Venet
Der französische Künstler Bernar Venet lebt und arbeitet in New York. Er zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauern. Im Sommer 2011 zeigte er seine monumentalen Skulpturen im Schloss Versailles in einer Einzelausstellung und ist damit einer von weltweit nur fünf zeitgenössischen Künstlern, denen diese Ehre zuteilwurde. Von 1961 bis 1963 schuf Venet monochrome Teerbilder und machte sich insbesondere durch die Installation einer Skulptur aus aufgeschütteter Kohle, deren Masse variabel war, einen Namen. Bekannt für seine Radikalität, zog Venet 1966 von Nizza nach New York, wo er sich im Laufe der folgenden vier Jahrzehnte der Malerei, Poesie, Film und Performancekunst widmete. Venets abstrakte Arbeiten, die sich auf die Sprache mathematischer Konzepte und wissenschaftlicher Theorien beziehen, transformieren die reine Wissenschaft in ein Sujet der Kunst und gründen auf dem Konzept der Monosemie. Sein Abstraktionsvermögen, gepaart mit seiner Begeisterung für die reine Vernunft und seiner Experimentierfreude, führten ihn zur Konzeptkunst, zu deren wichtigsten Vertretern er zählt. 1974 vertrat Venet Frankreich auf der Biennale in São Paulo. 1977 nahm er an der Documenta VI in Kassel teil. Die Arbeit an der Holzreliefserie Arcs, Angles, Diagonals (1979) sowie die erste seiner Indeterminate Lines stellte einen Bruch in seinem künstlerischem Schaffen dar. Im gleichen Jahr erhielt er ein Stipendium der US-amerikanischen Stiftung National Endowment for the Arts. 1994 wurde Venet von Jacques Chirac, damaliger Bürgermeister von Paris, eingeladen, zwölf Skulpturen aus seiner Serie Indeterminate Lines auf dem Champs de Mars zu zeigen. Daraus ergab sich seine anschließende Welttournee durch Asien, Europa, Süd- und Nordamerika. Zum zweihundertjährigen Jubiläum des französischen Rechnungshofes Cour des Comptes im Jahr 2007 wurde Bernar Venet vom französischen Kultusministerium mit einem Deckengemälde für seinen Sitz, dem Pariser Palais Cambon, beauftragt. Im Mai 2010 weihte Nicolas Sarkozy 9 Lignes obliques ein, eine 30 Meter hohe Skulptur zur Feier des 150-jährigen Jubiläums der Angliederung Nizzas an Frankreich. Die Arbeiten Venets sind in vielen wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt vertreten, darunter im Museum of Modern Art (New York), im Solomon R. Guggenheim Museum (New York), im Centre Pompidou (Paris) und im Museum of Contemporary Art (Los Angeles). In den vergangenen Jahren fanden große Retrospektiven seines Werkes in Deutschland, Ungarn, Frankreich, Spanien und Südkorea statt. Nachdem Venet 2009 auf der Biennale von Venedig mit seinen stählernen Arcs auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern vertreten war, kehrt er 2013 dorthin zurück, um seine Arbeiten auf Leinwand zu zeigen. Venet wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem wurde er als Commandeur dans l´Ordre des Arts et Lettres aufgenommen, als Chevalier de la Légion d´Honneur geehrt, und er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. 2013 wird Venet vom Institut Valencià d’Art Modern der renommierte spanische Julio-González-Preis verliehen.
Über die Rubell Family Collection
Donald und Mera Rubell gründeten die Rubell Family Collection (RFC) in New York City kurz nach ihrer Heirat im Jahr 1964. Inzwischen gehört sie zu den weltweit größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst. In Miami, Florida, wird die RFC seit 1993 in einer 4200 Quadratmeter großen Halle ausgestellt, die einst US-Drogenfahndern als Lager für beschlagnahmte Güter diente. Das Museum und sein Skulpturengarten sind für Publikum geöffnet. Die Stiftung Contemporary Arts Foundation (CAF) wurde 1994 ins Leben gerufen, um die RFC mit weiteren Aktivitäten zu unterstützen. Die ständig wachsende Sammlung enthält Werke namhafter Künstler wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Damien Hirst, Jeff Koons, Neo Rauch, Cindy Sherman, Kara Walker und Andy Warhol. Neben der Präsentation international erfolgreicher Künstler kauft und präsentiert die RFC aktiv Werke junger zeitgenössischer Künstler. Die Stiftung präsentiert jährlich eine Themenausstellung aus dem Fundus der Sammlung und hält sie in einem Katalog fest. Die Ausstellungen sind oft als Wanderausstellungen in Museen auf der ganzen Welt unterwegs. 30 Americans machte 2011 und 2012 in der Corcoran Gallery of Art in Washington, D.C., dem Chrysler Museum of Art in Norfolk, Virginia und dem North Carolina Museum of Art in Raleigh, North Carolina Station. Paintings from the Rubell Family Collection wurde 2012 in der Fundación Banco Santander in Madrid gezeigt und Time Capsule, Age 13-21: The Contemporary Art Collection of Jason Rubell ist derzeit im Nasher Museum of Art der Duke University zu sehen. Weitere Ausstellungen reisten zum Brooklyn Museum of Art, zum kalifornischen Palm Springs Art Museum und zum North Carolina Museum of Art. Die Stiftung gilt als Vorreiterin des sogenannten Miami Modells, nach dem Privatsammler eine neue, unabhängige Form „öffentlicher Institution“ errichten. Sie umfasst zudem ein Praktikantenprogramm, Vorlesungsreihen und ein umfangreiches Programm zum Verleih von Kunstwerken, um Museen auf der ganzen Welt Moderne Kunst Ausstellungen zu ermöglichen. Dank einer Kooperation mit staatlichen Schulen aus dem Bezirk Miami-Dade County können jedes Jahr tausende Schüler die Stiftung besuchen und von ihren Bildungsprogrammen profitieren. Außerdem beherbergt die Stiftung eine öffentlich zugängliche Bibliothek mit über 40.000 Titeln und eine gut sortierte Buchhandlung für zeitgenössische Kunst.
Über Bugatti
Art – Forme –Technique, das sind die Markenwerte, an denen sich Ettore Bugatti und auch die heutige Bugatti Automobiles orientieren. Ettore war in eine Künstlerfamilie hineingeboren, sein Vater war ein angesehener Bildhauer und Möbeldesigner mit einem Studium an der Ecole des Beaux-Arts in Paris, sein Bruder Rembrandt war ein bedeutender Bildhauer mit Ausstellungen in jungen Jahren u.a. auf der Biennale in Venedig. Auch Ettore begann seine Karriere zunächst mit einem Kunststudium an der Accademia di Belli Arti di Brera in Mailand, bevor er sich der Ingenieurskunst widmete und 1909 im elsässischen Molsheim eine Produktionsstätte errichtete. Der Einfluss der Kunst blieb bestehen: Seine Autos mussten Kunstwerke sein, die Gestaltung seiner Motoren, Räder, Bedienungselemente im Cockpit folgten der Formensprache der Kunst seiner Zeit (Braque, Léger, Duchamps, Delaunay). Immer wieder experimentierte er mit neuen Materialien, immer wieder trieb er sich und seine Automobile zu neuen Höchstleistungen. Zahlreiche der von ihm entwickelten Modelle schrieben Rennsportgeschichte. Als das 1956 eingestellte Unternehmen 1998 als Bugatti Automobiles wieder belebt wurde, orientierte man sich ebenfalls an diesen Markenwerten und schuf mit dem Veyron 16.4. und seinen Derivaten Super Sport, Grand Sport und Vitesse nicht nur den schnellsten und technologisch hochwertigsten Supersportwagen, sondern auch ein unverkennbares zeitloses Design, in dem die Markenwerte von Bugatti wieder auflebten. Der Bugatti Grand Sport Venet wird von Mittwoch, den 5. Dezember bis Sonntag, den 9. Dezember 2012 während der Art Basel Miami Beach von 9:00 – 18:00 Uhr in der Rubell Family Collection (95, NW 29th Street, Miami, FL, 33127) ausgestellt.
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Ce qui a été déjà inventé appartient au passé, seules les innovations sont dignes d'intérêt - Ettore Bugatti


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